Weiße Bolognese: Cremiges Ragu Bianco Rezept (Druckversion)

Weiße Bolognese Ragu Bianco ist mein Seelenfutter! Ein cremiges, würziges Ragout ohne Tomaten, das dich umarmt. Mein Original Rezept, einfach nachkochen.

# Rezeptinformationen:

Vorbereitungszeit: 25 Minuten Minuten
Kochzeit: 150 Minuten Minuten
Gesamtzeit: 175 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Küche: Italienisch

# Zutaten:

→ Für das Ragu Bianco

01 - 500 g gemischtes Hackfleisch
02 - 100 g Pancetta oder geräucherter Bauchspeck, gewürfelt
03 - 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
04 - 2 Karotten, fein gewürfelt
05 - 2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt

→ Aromen & Flüssigkeiten

06 - 2 EL Olivenöl
07 - 100 ml trockener Weißwein
08 - 250 ml Milch (Vollmilch)
09 - 400 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
10 - 1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
11 - Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack

→ Zum Servieren

12 - 400 g frische Pasta (z.B. Tagliatelle, Pappardelle)
13 - Frisch geriebener Parmigiano Reggiano, zum Servieren
14 - Frische Petersilie, gehackt (optional)

# Zubereitung:

01 - Zuerst schnipple ich Zwiebel, Karotten und Sellerie in feine Würfel – das sogenannte Soffritto. Das ist die Basis für unser Ragu Bianco und muss wirklich sorgfältig gemacht werden. Dann den Pancetta oder Speck in kleine Würfel schneiden. Ehrlich gesagt, das ist der Teil, wo meine Küche schon anfängt, unglaublich gut zu riechen. Ich liebe diesen Duft, es ist wie ein Versprechen auf das, was kommt. Manchmal vergesse ich, die Karotten zu schälen und muss das dann im letzten Moment nachholen, das ist immer ein kleiner Stressmoment!
02 - In einem großen, schweren Topf erhitze ich das Olivenöl bei mittlerer Hitze. Dann kommt der gewürfelte Pancetta oder Speck rein und wird knusprig gebraten. Danach nehme ich ihn raus und stelle ihn beiseite. Jetzt kommen die Zwiebeln in den Topf und werden glasig gedünstet. Dann folgen Karotten und Sellerie. Das alles brate ich bei mittlerer Hitze an, bis das Gemüse weich ist und eine schöne Farbe hat – das dauert so 8-10 Minuten. Hier darf nichts anbrennen, sonst schmeckt die Weiße Bolognese bitter, das ist mir einmal passiert, und das war echt ärgerlich.
03 - Nun kommt das gemischte Hackfleisch zum Gemüse in den Topf. Ich brate es krümelig an und achte darauf, dass es keine großen Klumpen gibt. Das dauert so 5-7 Minuten. Manchmal klebt es bei mir etwas am Topfboden an, aber keine Panik, das löst sich später wieder, wenn wir mit dem Wein ablöschen. Das ist der Moment, wo ich immer denke: „Jetzt geht’s los, jetzt wird’s richtig gut!“ Der Geruch von bratenem Hackfleisch und Gemüse ist einfach unschlagbar.
04 - Gieße den Weißwein über das Hackfleisch und das Gemüse. Lass den Wein sprudelnd aufkochen und komplett einkochen, bis fast keine Flüssigkeit mehr da ist. Das ist super wichtig für den Geschmack deines Ragu Bianco! Der Geruch, wenn der Wein verdampft und nur noch das Aroma bleibt, ist einfach herrlich. Einmal hab ich zu früh die Milch dazugegeben, das war dann nicht so schön, weil der Alkohol nicht richtig verdampft war. Das war ein Lerneffekt!
05 - Jetzt kommt die Milch in kleinen Mengen dazu. Ich gieße immer nur so viel Milch hinein, dass das Fleisch gerade bedeckt ist, und lasse sie dann unter Rühren fast vollständig einkochen, bevor ich die nächste Portion dazugebe. Das wiederhole ich, bis die gesamte Milch verbraucht ist. Dann kommt die Rinderbrühe dazu und der beiseitegestellte Pancetta. Das Ganze lasse ich dann bei niedriger Hitze für mindestens 1,5 bis 2 Stunden köcheln, gerne auch länger – je länger, desto besser. Das ist der meditative Teil, wo ich mir einen Kaffee hole und die Küche aufräume, während die Weiße Bolognese vor sich hinköchelt.
06 - Zum Schluss schmecke ich das Ragu Bianco mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und vor allem frisch geriebener Muskatnuss ab. Hier bin ich immer vorsichtig mit dem Muskat, hab da meine Lektion gelernt, dass zu viel bitter werden kann. Die Soße sollte cremig und dickflüssig sein. Serviere die Weiße Bolognese heiß mit al dente gekochter Pasta und großzügig frisch geriebenem Parmigiano Reggiano. Ein paar gehackte frische Petersilienblätter obendrauf machen es perfekt. Der Moment, wenn ich den ersten Bissen nehme – pure Glückseligkeit!

# Hinweise:

01 - Geduld ist dein bester Freund beim Köcheln – je länger, desto intensiver der Geschmack.
02 - Vorsicht mit Muskatnuss! Lieber nach und nach dazugeben und abschmecken.
03 - Frische, hochwertige Zutaten machen den entscheidenden Unterschied bei diesem Ragu Bianco.
04 - Für einen noch reichhaltigeren Geschmack kannst du am Ende einen Schuss Sahne hinzufügen.

# Benötigte Küchengeräte:

01 - Großer
02 - schwerer Topf oder Bräter
03 - Schneidebrett
04 - scharfes Messer
05 - Reibe für Muskatnuss und Parmesan

# Nährwertangaben (pro Portion):

Kalorien: 550 kcal
Gesamtfett: 35 g
Gesamtkohlenhydrate: 30 g
Eiweiß: 30 g

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