01 -
Zuerst kümmern wir uns um das Kürbispüree. Ich schneide den Kürbis (Hokkaido muss nicht geschält werden, juhu!) in Würfel, röste ihn mit etwas Kokosöl im Ofen weich, so bei 180°C für 20-25 Minuten. Wenn er schön weich ist und du ihn mit einer Gabel leicht zerdrücken kannst, ist er perfekt. Dann abkühlen lassen und mit einem Pürierstab oder in der Küchenmaschine ganz fein pürieren. Keine Stückchen bitte, das ruiniert die cremige Konsistenz dieser Mousse! Ich habe mal versucht, ihn nicht ganz fein zu pürieren, und das war eher eine Kürbis-Suppe im Glas, haha.
02 -
Während der Kürbis abkühlt, schmelzen wir die Schokolade für die untere Schicht. Das ist eigentlich ganz einfach, aber ich habe es schon mal verbockt! Schokolade und Kokosöl über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Wichtig: Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird die Schokolade grieselig und trennt sich – das ist mir leider schon passiert, und dann war die ganze Arbeit für dieses Dessert dahin! Rühre es glatt, bis es schön glänzt. Dann fülle die geschmolzene Schokolade gleichmäßig in vier Gläser und stelle sie kurz in den Kühlschrank, damit sie fest wird.
03 -
Jetzt wird's cremig! Die kalte Sahne in einer großen Schüssel steif schlagen. Achte darauf, dass die Sahne wirklich gut gekühlt ist, sonst wird sie nicht richtig fest. Ich habe mal versucht, Sahne aufzuschlagen, die ich vergessen hatte, in den Kühlschrank zu stellen – das war eher eine flüssige Katastrophe, ehrlich gesagt. Sie sollte schöne, steife Spitzen bilden, aber nicht zu fest, sonst wird sie buttrig. Das ist die Basis für unsere luftige Mousse.
04 -
In einer anderen Schüssel das abgekühlte Kürbispüree mit Erythrit/Xylit (Puder!), Zimt, frisch geriebener Muskatnuss und Vanilleextrakt verrühren. Schmecke es ab! Das ist der Moment, wo du entscheiden kannst, ob du noch mehr Süße oder Gewürze magst. Ich bin da oft großzügig mit dem Zimt, weil ich den Duft so liebe. Diese Mischung ist schon für sich allein ein Gedicht, aber wir wollen ja die <strong>Low Carb Schoko-Kürbis-Mousse</strong>.
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Heikle Phase! Nun hebst du die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Kürbis-Mischung. Mach das wirklich behutsam, in zwei bis drei Schritten, damit die Luft in der Sahne bleibt und die <strong>Low Carb Schoko-Kürbis-Mousse</strong> schön luftig wird. Nicht wild rühren, sonst fällt alles zusammen und die Mousse wird zu schwer. Ich habe da schon mal zu energisch gemixt und dann war die Konsistenz eher wie Pudding, haha. Es soll leicht und fluffig sein!
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Sobald die Schokoschicht in den Gläsern fest ist, verteile die Kürbis-Mousse gleichmäßig darauf. Ich nutze dafür am liebsten einen Spritzbeutel ohne Tülle, das sieht einfach am schönsten aus und ist weniger chaotisch. Dann ab damit in den Kühlschrank, am besten für mindestens 2-3 Stunden, damit die <strong>Low Carb Schoko-Kürbis-Mousse</strong> richtig durchziehen und fest werden kann. Vor dem Servieren mit Kürbiskernen und Kakaonibs garnieren. Das ist der Moment, wo ich mich immer frage, ob ich nicht doch schon mal probieren sollte, bevor sie ganz durchgekühlt ist!